Der Tropfen und das Meer

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Gibt es den Wassertropfen oder gibt es ihn nicht? Schließt das Selbst die Einheit aus?

Es schließt sich selber aus. Es schließt sich aus, weil es benennbar ist, weil wir es benennen. Gebe ich Gott einen Namen, befinde ich mich auf Abwegen. („Du sollst Dir kein Bildnis machen…“)

Beim Selbst ist es wie mit einer Tasse Tee. Durch Benennung grenze ich ab. Dies ist eine Tasse, das andere ist keine Tasse. Hier bin ich, dort bist Du.

Wäre das Selbst unbegrenzt, könnte es nicht benannt werden – von wem auch. Alles was eine Grenze hat, ist nicht von Dauer. Das was ewig ist, kann nicht benannt werden. Jede Benennung des Ewigen muss daher scheitern.

Deswegen gibt es das Selbst nur, weil es selbst sich so nennt. Ohne Beobachter kein Objekt. Ohne mich keine Tasse Tee. Jedoch dieses „ich“ ist selbst auch nur eine Erscheinung,  womit alles andere zusammenbricht.

Zeige mir einen einzigen Wassertropfen im Meer…

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Was tun zum Klimawandel?

Mein Nachbar, Sebastian Luening , hat ein Buch geschrieben – „Die kalte Sonne “. Es geht kurz gesagt darum, dass der Klimawandel weniger vom Menschen verursacht ist, als überall gesagt wird.

Das gesellschaftliche System versucht nämlich, uns mit diesem Argument in Angst und vor allem in Aktivismus zu halten, wo eigentlich Bewusstseinswandel die Antwort wäre.

Wie wichtig nimmt sich der Mensch, dass er glaubt, mehr Einfluss auf das Klima zu haben als astrophysische Ursachen?

Den Menschen die Schuld am Klimawandel zu geben (und sie anzuhalten, diese Schuld durch Energiesparen (oder beten…) usw abzuarbeiten) ist wieder die alte Leier der Kirchen, die uns nun 2000 Jahre lang genug in emotionaler Abhängigkeit gehalten haben.

Schluss mit dem Unsinn; Schöpfer sein heißt nicht Schuld haben!

Guten Morgen, liebe Mit-SchöpferInnen!

http://www.oppt-infos.com/index.php?p=seltsame_dinge_geschehen_in_unserem_sonnensystem

Ordnung ist das halbe Leben

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Natürlich kann man sagen, das ist übertrieben, und haben wir denn keine anderen Sorgen – aber ganz ehrlich: Dafür mag ich Deutschland:
Ordnung ist das halbe Leben.

Hat meine Mutter übrigens auch schon immer gesagt. ❤

Ich könnte jetzt noch hinzufügen, dass ich darin auch eine spirituelle Aussage sehe, aber dann denken wieder alle, der ist doch verrückt 😀

​Resilienz vs Spiritualität

Wenn ich durch Erfahrung, durch Fehler, durch hinterfragen oder irgendwelche Methoden (Arbeit mit dem inneren Kind…) lerne, wie ich mit gewissen Situationen besser umgehen kann, wenn ich also mehr psychische Stabilität erreiche, mehr sogenannte RESILIENZ, dann bin ich dem wahren Sein nicht näher gekommen, sondern habe mich von ihm ENTFERNT, weil ich nun umso sicherer in meiner ROLLE bleiben kann.

Wenn ich beginne, etwas verbessern zu wollen, indem ich an meiner psychischen Stabilität arbeite usw – schon durch die Aussage „ich beginne …“ ist die Sauerei in der Welt.

Da ist kein Ich, das dauerhaft gestärkt werden könnte. Im Gegenteil – alleine durch den Versuch, da etwas stärken zu wollen, wird die Sache immer wackeliger. Man entfernt sich vom wahren Sein nur immer noch mehr. Die Wackeligkeit wird verzögert, die Sicherheit ist nur temporär.

 Es gibt auch keine „eigene Kraft“, in die jemand kommen kann. Das einzige, was dauerhaft hilft ist, alles annehmen was ist. Freude, Trauer, Schmerz, Sorgen, Depressionen, Liebe, Ekstase, heftige Emotionalität, einfach alles annehmen was da ist. 

Selbst diese Sätze sind nur ein Konzept. Glaube ihnen nicht! Denn da ist niemand, der glauben oder nicht glauben könnte…

 Die traurige Erkenntnis ist: Da ist niemand, der in seine Kraft kommen könnte, da ist niemand, dem ich dabei helfen könnte. Mein Job ist unnütz und überflüssig, ja in gewisser Hinsicht sogar kontraproduktiv. 

 Die schöne Erkenntnis ist: Da ist niemand, der leidet. 

Wofür bin ich heute dankbar

Wofür bin ich heute dankbar…
Heute besonders dafür, dass der Herr links im Bild den untergetauchten (subcutanen) Holzsplitter aus meinem Daumen entfernt hat.
Er meinte noch, das sei die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, ich aber sagte, ich bin voller Vertrauen. Das Universum schickt mich nicht zu ihm, wenn es nichts zu lernen oder zu tun gibt. Da ich nicht Medizin lernen möchte, bleibt nur, etwas zu tun. Und so war es dann auch.
 
Ein netter Mensch, dieser Herr Morr, ebenso lustig wie er mir auf dem Bild erscheint, dabei professionell und achtsam.
 
Chirurgische Gemeinschaftspraxis in Bremen-Schwachhausen.
 
Interessante Randbemerkung noch: Die Betäubung war so gut, dass er mit dem Skalpell den Daumen aufschneiden konnte und mit der Zange darin herumprokeln und suchen konnte – ich habe davon nichts gespürt.
Als er jedoch den Splitter gefunden und herausgezogen hatte, spürte (fühlte!) ich eine sehr deutliche und klare Entspannung in dem ja immer noch voll betäubten Daumen. Sa-gen-haft 🙂

Aus dem Rahmen fallen, um im Bilde zu bleiben

In der Facebook-Gruppe „Bremen verschenkt, teilt, gibt“ verlose ich gerade diesen Bilderrahmen. Hier der Text dazu.

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Manchmal muss man aus dem Rahmen fallen,
um im Bilde zu sein.

Dazu hast Du hier Gelegenheit!
Dieser Rahmen grenzt Dich richtig schön ab und ein.
Er gibt Dir Sicherheit, dass Dein Konterfei das bleibt, was es ist. Dieser feste Rahmen schützt Dich bzw. Dein Abbild vor Veränderungen. Der Rahmen schützt den Inhalt nicht nur durch seine ästhetische und zugleich trutzburgenhafte Form – geballte 80 mal 60 cm – nahezu ZWANZIG Millimeter hoch! – eckig, kantig, fast stählern – in einem kämpferischen Blau!
Älter werden – oh nein, das will niemand… und Du zu allerletzt. Davor schützt Dich eine hochglanzpolierte Scheibe aus Älterwerden-Sicherheitsglas. UV-durchlässig aber wasserabweisend! Pickelresistent. Dein Lippenstift bekommt die härteste und fetteste Schutzschicht, die er je hatte! Und doch nahezu unsichtbar.

Schau Dich an! Willst Du so bleiben wie Du bist? Oh ja!!! (und ein bisschen nein)

Mit diesem auf Härte gebürsteten, mit Aluminium hinterfütterten Rahmen sorgst Du dafür, dass auch in 100 Jahren noch alles so ist, wie es heute war. Fixiere Dich! Wenn Du schon die Zeit nicht mit Handschellen am Bett anhalten kannst (obwohl…), so aber vielleicht Dein Aussehen durch reduzieren auf die zweite Dimension – die Welt der Flachländer! In der Branche „Poster“ genannt.

Ein Poster kann sovieles: Vor allem kann es posten (englisch), es kann Deine Sicht der Welt in dieselbe hinaus-posten. Aus dem sicheren Rahmen heraus. Brauchst Du einen (sicheren) Rahmen, um Deine Sache zu verkünden? Möchtest Du, dass Deine (falsche) Meinung auch morgen noch die gleiche eingefahrene ist??

Da beginnt es zu bröckeln…
Eigentlich wolltest Du Dich doch noch verändern!?

Und dann… irgendwann… wenn Du den Mut dazu hast… tust Du genau das Gegenteil!
Du öffnest Dich und den Rahmen für eine neue Sichtweise (an der dafür vorgesehen Stelle (nein, nicht der Reißverschluss an Deiner Jeans!!)). Du lässt alle Hüllen fallen. (Nochmal: NICHT die Jeans! (obwohl…)) Lass die Leute reden! Du setzt trotzdem ein immer wieder neues Bild von Dir in diesen Rahmen und damit in die Welt von morgen. In Deine Welt.

Denke einmal darüber nach: Du bestimmst, wie die Welt von morgen aussieht. Der Rahmen – die Welt – bleibt gleich – aber der Inhalt ändert sich. Der Inhalt – das bist Du, oder?

Und irgendwann – wenn Du mutig geworden bist – kannst Du mit diesem Teil hier auch noch anders vorgehen:
Wer sagt denn eigentlich, dass Du nicht auch selber den Rahmen bestimmst?! Male Dein neues Flachland-Haus bunt an! Lass den Inhalt – Deine Seele! – wie sie ist, immer war und immer sein wird – lass Deine Seele, Dein Poster in ein neues Heim umziehen.

An der Art, wie Du mit einem Rahmen umgehst, erkennst Du Deinen Typ Mensch. Bis Du irgendwann erkennst, dass Du gar keinen Rahmen brauchst, um wirklich frei zu sein.

Mein Bett ist toll

Bei der Wärme in den letzten Tagen habe ich aus meinem Bettbezug die Decke herausgenommen, so dass ich mich nur noch mit dem Bettbezug zudecke und dadurch weniger schwitze und viel besser schlafen kann. Ein ganz einfacher Trick, den wohl jeder kennt.

Jetzt wird es wieder langsam etwas kühler und ich habe noch nicht die Decke wieder in den Bettbezug eingezogen, aus reiner Faulheit eigentlich. Dadurch wache ich in der Nacht auf, weil mich leicht friert. Ich bemerke an dieser Stelle, wie wunderbar ein gutes Bett und eine gute Bettdecke sind. Ich bin sehr dankbar dafür! Und dies motiviert mich, etwas dafür zu tun, das andere, denen es gerade nicht so gut geht, auch in diesen Luxus kommen können.
Für mich ist dies ein Beispiel von täglichen „Kleinigkeiten“, die aber gar keine Kleinigkeiten sind, um die ich froh und dankbar bin.
Wollte ich einfach mal so mitteilen 🙂

Nachrichten sind oft Unterhaltung

Von der Welt am Sonntag (kompakt) hatte ich bisher die Hoffnung, dass es ein seriöses Medium ist. Heute schreiben sie in einer Überschrift:
Corbusier – war er wirklich ein Nazi?

Bevor ich mich jetzt künstlich aufrege, erkenne ich mal wieder: Nachrichten sind oft einfach nur Unterhaltung, fern der Wahrheit, die es ja sowieso nicht gibt.