Aufstieg und Ascension

Irgendwann hat es angefangen. Es war so ein unbestimmtes Gefühl. Ich kann mich nicht genau erinnern, wann das war. Ich glaube, es war so um das Jahr 1990 herum. Aber ich weiß noch ganz genau, auf welche Weise es angefangen hat. Es waren merkwürdige Zufälle. Ein Beispiel: Ich gehe zu einer Freundin. Warte vor ihrer Tür. Ich habe nicht geklingelt. Sie weiß nicht, dass ich vor ihrer Tür stehe. Vor etwa 2 Stunden haben wir uns gesehen, und wir sind dann beide nach Hause gegangen. Dort vermutet sie mich jetzt. Trotzdem hat sie das Gefühl, einmal zum Rauchen vor die Haustür zu gehen. Sie tut das sonst niemals, sie geht zum Rauchen immer in den Garten. Heute geht sie das erste Mal seit sie hier wohnt, zum Rauchen vor die Haustür auf die Straße, wo dann ich stehe. Wir sind beide überrascht. Sie sagt, dass sie sonst niemals zum Rauchen auf die Straße geht, sondern eben immer nur in den Garten. Sie sagt, heute hätte sie so ein komisches Gefühl gehabt, dass sie einmal vor die Haustür gehen müsste.

Diese Art von Ereignissen hat sich bei mir ab ungefähr 1990 gehäuft. Ob das generell ab dieser Zeit zugenommen hat, oder ob ich vielleicht selber einfach nur ab dem Alter empfänglicher für solche Dinge war, kann ich nicht sagen.

Ich weiß nur eins: Rückblickend auf die letzten 25 Jahre haben solche merkwürdigen Zufälle immer mehr zugenommen. Irgendwann habe ich aufgehört, sie als ganz besonders anzusehen. Irgendwann war das fast schon normal; Wir haben dann gesagt: ja, so läuft die Welt anscheinend.

Und heute? Heute arbeiten wir mit der sogenannten geistigen Welt zusammen. Die Wesen aus der geistigen Welt sind unsere Partner beziehungsweise wir sind ihre Partner als sogenanntes Bodenpersonal hier auf der Erde.

Wenn ich früher von jemandem gehört habe, der hat Kontakt zur geistigen Welt, dann habe ich gedacht: Boah, das ist eine Art Übermensch, der kann meine Gedanken lesen, der kann die Welt retten, der kann einfach alles. Heute bin ich selber in dieser Lage und kann nur sagen: Es ist ein Lern-Prozess. Es ist wie eine komplett neue Sprache lernen. Ich habe die Beschränkung des menschlichen Daseins, also im wesentlichen Physik und Psyche, und ich habe gleichzeitig mal mehr mal weniger Kontakt nach “oben“.

Ich möchte einerseits Mut machen, die eigenen ersten Schritte in diese Richtung zu gehen, und andererseits ein wenig für Verständnis werben: Nur weil jemand mal ein bisschen Kontakt nach oben hat, ist er noch kein besonderer Mensch. Diesen Kontakt nach oben kann jeder haben, der sich entsprechend bemüht.

Ich selber muss auch ehrlich sagen, dass ich immer wieder verwirrt bin. Die geistigen Gesetze sind zum Teil so sehr unterschiedlich zu unseren irdischen Gesetzen, dass ich manchmal überhaupt nicht mehr weiß, was nun stimmt. Zeit ist relativ sagt man, aber Entschuldigung: Ich als Mensch erlebe Zeit nun einmal eben linear! Ich gehe abends zu Bett und wache nach 8 Stunden wieder auf. Wir nennen das Tage. Da kann jeder noch so erleuchtete Meister kommen und sagen: Es gibt gar keine Zeit!? Ich aber sage: Ich kann mich mit meinen Freunden und Nachbarn über gestern, heute und morgen unterhalten. Also gibt es Zeit.

Und doch bleibt ein Rest-Zweifel, ob das, was ich als Mensch erlebe, wirklich die einzige vorhandene Welt ist. Diese Frage beantwortet sich ja fast schon von alleine. Aber was ist dann da noch? Wie verbinde ich das alles? Wie bringe ich die menschlichen, irdischen Gesetze mit den geistigen Gesetzen in Einklang oder zumindest in Verbindung?

Die Antwort ist: Aufstieg! Oder zumindest Teil-Aufstieg.

Was ist Aufstieg? Aufstieg formuliere ich oft als Dimensionen wechseln. Der Mensch bleibt der Mensch, aber wenn ich aufhöre, mich mit dieser Physik zu identifizieren, dann kann ich das Unmögliche möglich machen: Ich kann gleichzeitig oder vielleicht abwechselnd mich in beiden Dimensionen befinden. Ich kann lernen, eine Verbindung zur geistigen Welt aufzubauen, oder sogar mich selber in diese Welt hinein zu begeben. Und dann kann ich wieder in meine Physik, in meinen menschlichen Körper hinein zurückkehren.

Wirft das die physikalischen Gesetze über Bord? Ja und nein. Ein Ball, den ich loslasse, wird auch morgen noch zu Boden fallen. Physikalische Gesetze sind das was sie sind: Gesetze einer physikalischen Welt. Wenn man sich (ausschließlich) in ihr befindet, dann gelten diese unverrückbar. Konkret: Ich kann mir am Tisch mein Schienbein stoßen. 😦 Wenn ich jedoch beginne, über die physikalischen Grenzen hinaus zu forschen, kann ich feststellen, dass da noch mehr ist. Einfaches Beispiel: Je weiter die Wissenschaft zwischen den Atomen forscht, umso mehr nähert sie sich dem unendlichen Raum.

Ich denke, wir werden alle lernen, dieses bewusst zu steuern. Ich denke, wir werden alle lernen, dass wir als Menschen und auch als geistige Wesen geliebt werden. Und zwar ständig. Nun könnte man fragen: Wird ein Mensch, der etwas ganz Böses getan hat, auch geliebt? Ja, er wird auch geliebt, aber nicht für das was er getan hat – denn das wäre wieder menschliche Ebene. Das ist für mich manchmal etwas verwirrend: Die geistige Welt liebt uns, egal was wir tun. Das fällt uns als Menschen schwer, zu verstehen. Ich liebe einen anderen Menschen ja normalerweise immer für etwas was er getan hat, oder dafür wie er/sie ist. Die geistige Welt macht diese Unterscheidungen nicht. Denn diese Unterscheidungen würden hier nur dazu führen, dass manche mehr und manche weniger geliebt werden. So etwas gibt es in der geistigen Welt nicht.

Wenn jemand etwas ganz schlimmes getan hat – ich möchte jetzt hier kein Beispiel nennen – dann wird er von der geistigen Welt immer noch geliebt. Wie geht das? Warum ist das so? Die geistige Welt sagt dazu: “Wenn wir einen Grund benennen sollten, warum wir diesen Menschen trotz seiner Taten lieben, dann für seinen Mut. Das bedeutet nun nicht, dass wir jeden Mörder zum Helden küren wollen. Wir geben hier nur den Hinweis, dass verzeihen und aufrechterhalten einer Schuld verschiedene Dinge sind.

Das menschliche Erleben basiert ganz wesentlich auf der ihm innewohnenden Unterscheidungskraft. Trennung ist eine menschliche Idee, die uns überhaupt erst das alles hier erleben lässt. Die geistige Welt kennt zum Beispiel Traurigkeit nicht in unserer Form. Die geistige Welt kennt auch das extreme Gefühl nicht, welches entsteht, wenn man einen geliebten Menschen nach langer Zeit endlich wiedersieht. Das ist eben das Verwirrende. Die geistigen Gesetze laufen quasi parallel zu unseren menschlichen. Die geistigen Gesetze sind in gewisser Weise übergeordnet, aber nicht wichtiger.

Was hat das nun alles mit Aufstieg zu tun?
Für mich ist Aufstieg gleichzusetzen mit Dimensionswechsel. Ich selber nehme mich als Mensch wahr in der dritten und vierten Dimension. Die dritte Dimension ist der Raum und die vierte Dimension ist die Zeit.

Was ist die fünfte Dimension? Wissenschaftlich gesprochen ist jede folgende Dimension ein Vielfaches der jeweils vorhergehenden. Wir beginnen beim Punkt. Viele viele Punkte ergeben eine Linie. Die Linie ist die erste Dimension. Viele viele Linien (nebeneinander) ergeben die Fläche und damit die zweite Dimension. Viele viele Flächen (übereinander) ergeben den Raum und damit die dritte Dimension. Der nächste Schritt ist für das menschliche Bewusstsein schon etwas schwieriger zu verstehen, aber das Prinzip bleibt gleich: Viele viele Räume (nacheinander) ergeben die Zeit und damit die vierte Dimension. Viele viele Zeiten (nebeneinander? Parallel?) ergeben die nächste bisher unbenannte Welt und damit die fünfte Dimension.

Ein Wesen, welches sich in der fünften oder einer noch höheren Dimension befindet, schaut auf die unter ihm liegenden Dimensionen, genau so, wie wir auf ein flaches Blatt Papier schauen. Wir haben das gesamte Blatt Papier in seiner ganzen Fläche auf einmal im Blick. Wir sagen: Das ist doch selbstverständlich! Das Wesen aus der fünften oder höheren Dimension sagt: Ich weiß, was du morgen tun wirst, und das zu wissen ist doch selbstverständlich!

Und wir Menschen oder vielleicht sollte ich besser sagen: Die Menschheit, beginnt gerade damit, zu lernen, sich über die Beschränkung des menschlichen / physikalischen Daseins zu erheben. Was heute Abend im Fernsehen läuft, mit wem ich morgen ins Bett oder Kino gehe, oder wo ich wohne, sind aus menschlicher Sicht bestimmt wichtige Dinge. Erhebe ich mich jedoch über diese Beschränkung, dann kann ich erkennen, dass es noch so viele mehr Möglichkeiten gibt, als nur Fernsehen, Kino, Sex und wohnen.

Und irgendwann fängst Du an zu erkennen, auf welche Weise Nahrung Deinen Aufstieg fördern oder verhindern kann. Und Mit Nahrung ist nicht nur Essen gemeint… 😉

Danke fürs Lesen, viel Spaß und eine schöne Zeit!
Marco Elias

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Politik der Ablenkung

Sarah Wagenknecht Wahlaufruf

Ich fand die Frau bisher eigentlich ganz gut.

Warum nur habe ich zunehmend den Eindruck, dass sich auch MIT den Linken nichts ändern würde?

Je mehr ich mich mit diesen Themen beschäftige, auch hier in den Blogs, oder eine der diversen Aktionen mitmache, egal ob Tierschutz, TTIP, Gesundheit oder “Religionsfreiheit“ an den Schulen, ach was es da nicht alles gibt, wo ich mit Petitionen usw dagegen oder dafür sein könnte – Warum nur habe ich den Eindruck, dass Engagement auf dieser Ebene einfach nicht hilft?

Ich gehe fast täglich auf Facebook. Jedes mal fühle ich mich hinterher ein kleines bisschen weniger gut als vorher. Merkwürdig. Wie ein kleines, kaum bedeutsames Mini-Loch in meinem Schlauchboot. Heute war es bei diesem kurzen Video besonders deutlich: Es geht überhaupt nicht um die Inhalte! Auch nicht bei den Linken. Sarah Wagenknecht ist auch nur eine Marionette. Es geht darum, dass dieses System nur funktioniert, wenn viele in einer gewissen niedrigen Schwingung verbleiben.

Es ist das Niveau, in dem wir uns für oder gegen etwas engagieren und auf diese Weise nicht bemerken, dass wir selber Teil des Problems sind. Jedes Engagement lenkt mich ab – nämlich von mir! Der ganze Quatsch, die ganze Politik, welche Partei die “richtige“ ist (Wahl-O-Mat benutzen), welche Daten nun wieder von der NSA gespeichert werden… alles nur Ablenkung und Verwirrung.

Es geht in der Politik, in den Medien gar nicht um die Inhalte, auch dann nicht, wenn ich scheinbar selber betroffen bin, zB bei den Themen Elektrosmog oder Chemtrails. Habe ich Angst davor? Nein, habe ich nicht. Denn es geht um Ablenkung. Das MEDIUM ist die Botschaft! Diesen Satz kann ich gar nicht deutlich genug sagen. Nochmal: Das MEDIUM ist die Botschaft! Nicht der Inhalt. Versteht Ihr? Nicht der Inhalt, der mich aufregt oder beruhigt, nein, es geht um die Medien der Ablenkung. BILD-Zeitung, Süddeutsche, Nachrichten, Petitionen, für oder gegen GEZ, wahlweise auch für oder gegen GEMA, für oder gegen Hartz IV, für oder gegen Unterdrückung im Job-Center, für oder gegen bedingungsloses Grundeinkommen… Immer das gleiche Spiel: Wir beschäftigen uns damit. Uns selber! Da ist niemand, der mich in Angst und Engagement hält – das mache ich alles selber!

Und eine mögliche Lösung, die ich sehe, ist: Ich höre einfach auf, mich mit all dem zu beschäftigen. (ICH beschäftige MICH mit…)

Ich melde mich ab aus diesem SYSTEM des Engagements, ohne es zu verurteilen. Ich bedanke mich für die schöne Zeit und melde mich ab. (ICH bedanke MICH…)


Nachtrag: Ich bemerke, dass umso weniger ich mich mit all diesen Dingen beschäftige, umso besser, leichter, klarer und fokussierter meine eigenen, sonstigen Themen werden. Je weiter ich mich von diesem SYSTEM entferne, umso besser kann ich mich um das  kümmern, wozu ich eigentlich hier bin. Wunderbar!